Fibromyalgie und Pflege

Fibromyalgie und Pflege

Fibromyalgie ist eine tückische Krankheit, die mehr als ein Prozent der Bevölkerung betrifft. Das Schlimme an Fibromyalgie ist vor allem, dass diese Krankheit chronisch verläuft und den Alltag der Betroffenen stark einschränkt – und das durch viele verschiedene Symptome, sodass auch die Diagnose hier oft lange dauern kann, weil es nicht so einfach ist, die Krankheit zu erkennen. Viele Betroffene leiden lange, bevor sie wissen, was wirklich mit ihnen los ist. Symptome wie Muskel- oder Rückenschmerzen, Kopfweh, Migräne, Depressionen oder Schwindelattacken sind es, die die Betroffenen bei dieser Krankheit unter anderem plagen. Allerdings treten die Symptome oft in verschiedenen Kombinationen auf, und da die Krankheit eher wellenförmig verläuft – das heißt Phasen der Besserung und Phasen der Verschlimmerung der Symptome wechseln sich ab – dauert es oft noch länger, bevor feststeht, dass es sich bei dem gesundheitlichen Problem um Fibromyalgie handelt.

Besonders dann, wenn die Schmerzen sehr stark und die Symptome sehr ausgeprägt sind, ist gerade bei älteren Menschen eine gute Pflege von großer Bedeutung. Trotz Schmerzmitteln und Behandlung bedeutet die chronische Krankheit, die nicht von Anfang an voll ausbricht, für viele Betroffene erhebliche Einschränkungen in der Lebensqualität und oft auch in der Alltagsführung. Wenn Sie in der Nähe von Köln eine gute Pflege suchen, können wir Ihnen krankenpflegedienste-koeln.de empfehlen. Hier erhalten auch Menschen mit Fibromyalgie und Angehörige professionelle Hilfe, die es erleichtert, den Alltag mit Fibromyalgie besser zu bewältigen. Denn gute Hilfe von außen sowie die Stärkung einer positiven inneren Einstellung können entscheidend sein, wenn es darum geht, der Fibromyalgie die Stirn zu bieten. продвижение сайт магазинаdubai escorts asianженский фитнес марьинопутевки на майские экономзаймы кредиты онлайнкредит на развитие бизнеса это

8 Antworten
  1. Hoppe
    Hoppe says:

    Das ließt sich alles sehr schön, ich wäre aber schon zufrieden, wenn meine Ärzte und die Krankenkasse meine Schmerzen ernst nehmen würde.
    Mir wurden 2 Anträge auf Haushaltshilfe mit der Begründung: “Es ist nicht akut sondern chronisch”, abgelehnt. Habe eine 2005 diagnostizierte Skoliose und Hüftdysplasie.
    Und auch mein Krankengeld will die AOK jetzt einstellen, da bei mir nichts zu finden ist. Obwohl ich seit über 6 Monate starke Schmerzen im linken Knie habe, dazu kamen Schmerzen in den Handgelenken und im Rücken.
    Die Ärztin vom MDK ließ mich, wenn ich auf meine Schmerzen zu sprechen kam, nicht aussprechen, fiel mir ins Wort und meinte immer: “Sie können da ruhig richtig auftreten, da ist nichts.” Naja, bis auf meine Schmerzen.
    Auch meine Kur wurde mit der Begründung, ich hätte keine körperlichen Einschränkungen, abgelehnt.
    Eine richtige Diagnose gibt es noch nicht, habe 3 Ärzte und 4 Meinungen und bin allein erziehende Mutter von 3 Kindern (6, 10 und 12 Jahre).

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    • Christine
      Christine says:

      Hallo Hoppe,

      ich kann deine Probleme mit der Anerkennung der Schmerzen sehr gut nachvollziehen, da es mir nicht anders erging. Bereits seit über 20 Jahren zieht sich die schlinge dieser Erkrankung bei mir immer mehr zu. Erst seit ich 2006 klar auch depressiv wurde und ich bereit war, eine psychosomatische Klinik aufzusuchen, bin ich auch bei Krankenkasse und co. als chronisch krank anerkannt. Wenn das Krankengeld eingestellt wird, ist der Übergang in eine Erwerbsminderung wichtig. Mein erster und im Nachhinein wirksamer Schritt war die Beantragung einer Erwerbsminderung beim Landratsamt. Aufgrund der Depression ergab dies 50%, somit ist nach einiger Zeit dies der Anfang einer möglichen Erwerbsminderungsrente. Aber das braucht sehr viel Zeit und deine Bereitschaft, auch die psychische Seite der Schmerzen und der damit verbundenen Arbeitseinschränkung einzugestehen. Ohne Psyche kommt ein Fibromyalgiepatient leider nicht weiter. Soviel erstmal dazu. Viel Erfolg!

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    • Victoria
      Victoria says:

      Hallo, Hoppe!
      Letztlich sind Deine Schmerzen nur das Symptom, aber nicht die Ursache. Ich kenne Dich natürlich nicht, aber die Tatsache, daß Du alleinerziehend bist und drei Kinder hast, ist zumindest sehr verdächtig dafür, daß Du chronisch überlastet bist. Tust Du eigentlich auch gelegentlich etwas für Dich oder besteht Dein Alltag vorwiegend darin, die Bedürfnisse anderer Leute zu befriedigen?
      Ich persönlich sehe die Fibromyalgie als eine Übererregbarkeit der Schmerzwahrnehmung. Die meisten Patienten mit Fibromyalgie, die ich in der Reha gesehen habe, hatten auch übererregbare Reflexe, das ganze Nervensystem war auf maximales Feuern eingestellt.
      Das heißt für Dich so viel, daß an Knien und Handgelenken eine kleine Störung vorliegt, zu klein, um sie schulmedizinisch zu erkennen, viele andere würden sie nicht als Schmerzen wahrnehmen, aber dadurch, daß Dein Nervensystem völlig überreizt ist, kommt es als Schmerzreiz an und Du leidest.
      Was kann man dagegen tun? Das Nervensystem erstmal wieder runterfahren. Wie tut man das? In erster Linie Dich selbst entlasten und auf Dich achten.
      Was bedeutet das für Deinen Alltag?
      Gar nicht so einfach mit drei Kindern und alleine. Versuche, Dir Freiräume zu schaffen. Der Versuch mit Haushaltshilfe war da ja ein Anfang, ist aber nicht sehr realistisch, da die Krankenkasse Dir nicht für sechs oder zwölf Monate eine Haushaltshilfe zahlen wird, der Streit mit dem MDK streßt Dich nur noch mehr. Analysiere Deinen Alltag, versuche, die Dinge, die Dich stressen, so gering wie möglich zu halten und mehr Zeit für die Dinge aufzuwenden, die Dir Kraft geben. Nimm’ Dir Zeit für Dich. Was für Tätigkeiten gibt es, die Dich total entspannen? Sport? Ein gutes Buch lesen? Yoga? Autogenes Training? Ein langer Spaziergang?
      Ich persönlich habe gute Erfahrungen mit Warm-Kalt-Reizen gemacht, heißt: im Sommer Sprung ins kalte Wasser (vor mir ist kein Badesee mehr sicher), hinterher ins Handtuch wickeln und in der Sonne wieder aufwärmen. Im Winter Sauna, hinterher kalte Güsse und Tauchgang ins Eisbad. Wirkt Wunder. Fang’ langsam an, wenn es draußen heiß ist und das Wasser deutlich über 20 Grad hat. Mit der Zeit kannst Du steigern. In der Sauna das Gleiche. Geh’ erstmal in die Biosauna und dusch’ dich dann nicht zu kalt ab, aber scheu’ Dich auch nicht vor der Kälte. Steigere dann langsam den Temperaturunterschied. Es ist absolut grausig, ins Tauchbecken zu gehen, aber man merkt richtig, daß die Nerven aus allen Rohren feuern und danach sind die Schmerzen viel besser. Es ist kein anhaltender Effekt, die Schmerzen kommen wieder, aber wenn Du regelmäßig auf Dich achtest und das oft genug machst, dann wirst Du merken, daß es auf Dauer wieder besser wird und an manchen Tagen und Wochen sogar richtig gut ist. Nur Mut!

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  2. Rhena
    Rhena says:

    Die Aussage von Victoria ein wenig anmaßend. Mit anderen Worten ist man zum Teil selber Schuld! Ich habe seit ca.30 Jahren Fibromyalgie. Erst seit ca.15Jahren hat die Krankheit einen Namen. Ich bin 59 Jahre alt, arbeite nur Teilzeit, fahre Fahhrad, laufe viel mit dem Hund und gehe Schwimmen. Stress habe ich schon seit Jahren keinen. Ich leide sehr unter meinen Schmerzen und an Depressionen. Wo habe ich jetzt da bitte eine Mitschuld?

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    • Birgit
      Birgit says:

      Ich finde das nicht als anmaßend,man kann es schon beeinflussen.Viktoria hat vollkommen recht!!
      Mir gehts da ganz genau so und als ich mein Leben umgestellt hab,hab ich das ganz gut im Griff.
      Man kann sich bei Fibro nicht hinstellen und sagen”Arzt hilf mir,man muß selbst in Aktion treten

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  3. Diana
    Diana says:

    Bei mir wurde erst vor 2 Monaten die Diagnose Fibromyalgie gestellt. Wenn ich die Zeit zurueckdrehe, so besteht die Erkrankung bei mir bereits seit mind. 25 Jahren, bekannt war sie mir allerdings nicht. Ich kenne zumindest die Ausloeser: posttraumatische Stoerungen nach Einfluss von psychischem Stress und koerperlichen Traumata im Kindesalter. Es haette mir sehr helfen koennen, waere die Erkrankung schon frueher festgestellt worden. Stattdessen wurden die Schmerzen nie ernst genommen und wenn man dann als Hypochonder abgestempelt wird ueber einen so langen Zeitraum, dann faengt man erst recht an, seinen Koerper zu missachten, weil man ja nichts hat und sich nur einbildet. Wer will schon so dastehen. Ich bin jetzt 39 Jahre alt und seit 3 Jahren hat die Symptomatik ihren Hoehepunkt erreicht. Ich sammel also derzeit alles, um einen Umgang damit zu finden. 2 von 4 Unterleibsoperationen waren voellig unnoetig, Nr. 5….Gebaermutterentfernung hat gottseidank nicht stattgefunden, durch derzeitige taegliche Schmerzmitteleinstellung und Begleitung einer Schmerzambulanz sind auch die Menstruationsschmerzen ertraeglicher. Ich wuensche allen, die mit dieser Erkrankung leben muessen, das sie ihren Weg finden, damit klarkommen und eine Verbesserung der Lebensqualitaet. Ich arbeite daran und druecke Euch die Daeumchen. Herzliche Gruesse.

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  4. marco
    marco says:

    Hallo.ich leide jetzt schon seid etwa 3 Jahren unter taeglichen schmerzen.war schon 8 Wochen in einer neurologischen Klinik und 5 Wochen in Reha.nix hat geholfen und ich bin schon von Arzt zu Arzt gerannt.die nehmen mich schon gar nicht mehr Ernst.komme mir vor als ob mir keiner helfen kann.

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