Viele Fibromyalgie-Patienten kommen mit ihrem Alltag und seinen Anforderungen nicht mehr klar. Neben Schmerzen macht sich Erschöpfung und Kraftlosigkeit bemerkbar. Das bringt Probleme im Job mit sich, wo die Belastung natürlich groß ist. In solch schweren Zeiten wünscht sich der Fibromyalgie-Patient in Rente gehen zu können. Aber wie Ergebnisse zeigen ist das nicht so einfach zu bewerkstelligen.


Fibromyalgie und Rente – Betroffene leiden unter Schmerzen

Fibromyalgie ist eine Faser-Muskel-Erkrankung und eine schwere und unheilbare Erkrankung. Multiple Schmerzsymptome die sich in der Muskulatur, den Gelenken und auch im Rücken lokalisieren, machen den Betroffenen das Leben schwer. Durch die dadurch entstehenden Symptome wie Schlafstörungen, Antriebsschwäche und Erschöpfung verlieren die Patienten den Lebensmut und ziehen sich zurück aus dem Job und aus dem Alltag. Viele der Patienten können nicht mehr arbeiten und suchen Hilfe in der Rente. Aber das ist oft nicht einfach, denn die Diagnose ist schwer zu stellen. Manche Patienten erhalten erst nach zehn Jahren die richtige Diagnose. Der Grund: Die Schmerzen wechseln sich im Körper ab und es wird aus orthopädischer Sicht keine erkennbare Diagnose gefunden.

Was kann ein Betroffener selbst tun um dem Druck beim Job auszuhalten?

Der Patient sollte sich nicht aus seinem Alltag zurückziehen, sondern sich mit Therapien die auf seinen Körper bezogen sind, befassen. Dazu gehört ein moderates Ausdauertraining (Schwimmen, Fahrradfahren) oder Kurse wie Tai Chi, Yoga, die das oftmals angeschlagene Nervenkostüm positiv beeinflussen. Eine medikamentöse Behandlung schlägt nur selten an, besser sind Kräftigungs- und Dehnübungen um die Koordination der Muskulatur zu stärken. In den besonders schmerzhaften Phasen ist eine Krankschreibung durch den Arzt sinnvoll. Um die Finanzen braucht sich der Patient erst einmal nicht zu machen. Krankenkassen zahlen Krankengeld bis zu 78 Wochen. Ist nach Ende des Krankengeldanspruchs keine Besserung eingetreten, sollte über die Fibromyalgie Rente nachgedacht werden.

Sollte ein Rentenantrag gestellt werden?

Die Phasen die der Betroffene durchleidet sind Hochs und Tiefs, die ein großer Leidensdruck hervorruft. Bevor eine Rentenzusage aufgrund der Diagnose erfolgen kann, muss der Patient sämtliche ambulanten und stationären Behandlungen durchlaufen haben. Das schließt eine Schmerztherapie als auch eine Verhaltenstherapie bei einem Dipl. Psychologen mit ein. Eine Therapie bei einem Psychiater ist angezeigt, wenn der Leidensdruck zu groß ist. Also ist zuerst an die Behandlung der Erkrankung zu denken, bevor ein Rentenantrag gestellt wird. Auch nicht vergessen sollte der Patient einen Antrag auf Schwerbehinderung zu stellen, um sich mit 60 Jahren einen Renteneintritt zu verschaffen. Aber abschließend ist zu sagen, dass die Rente für die Fibromyalgie meistens zuerst abgelehnt wird. Alle Nachweise die eine Fibromyalgie bestätigen sind unauffälliger Natur. Deshalb sollten alle ambulanten und auch stationären Behandlungsmaßnahmen ausgeschöpft sein, bevor der Rentenantrag gestellt wird. Sollte er abgelehnt werden, kann Widerspruch innerhalb der Frist dagegen erhoben werden.

Fibromyalgie Rente – Forenthemen

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