Ursachen der Fibromyalgie

Die Ursachen von Fibromyalgie sind bisher unbekannt, allerdings haben diverse wissenschaftliche Studien gezeigt, dass diese Krankheit in manchen Familien eher auftritt als in anderen. So wird eine genetische Veranlagung oder auch eine Vererbung der Fibromyalgie als Ursache nicht ausgeschlossen. Außerdem sind Menschen, welche traumatische Erlebnisse wie zum Beispiel eine Vergewaltigung oder Misshandlung hatten, stärker gefährdet an Fibromyalgie zu erkranken.




Zu den Ursachen sagte der Neurologe Dieter Pongratz nach einer langen Forschungsarbeit, dass eine erbliche Veranlagung in Verbindung mit traumatischen Erlebnissen während der Kindheit für ihn derzeit die einleuchtendste Erklärung für die Entstehung der Krankheit ist.
Primäre & sekundäre Fibromyalgie

Einige Wissenschaftler unterteilen die Krankheit in die primäre und sekundäre Fibromyalgie, über die Ursachen der Krankheit wird in der Wissenschaft stark diskutiert. Ursachen der primären Fibromyalgie sind zum Beispiel hormonelle und neurophysiologische Faktoren. Einer dieser Faktoren ist, dass der Neurotransmitter Serontin zu gering vorhanden ist. Serontin spielt in der Schmerzverarbeitung sowie in der Regulierung des Schlafes eine wichtige Rolle.

Ursachen der sekundären Fibromyalgie

Eine sekundäre Fibromyalgie ist im Prinzip eine Folgeerkrankung. Man geht davon aus, dass diese Krankheit durch eine vorhergegangene Krankheit verursacht wird, zum Beispiel durch psychische oder physische Traumata, eine Operation, oder Schönheits-OP, eine Verletzung oder anderen orthopädischen Krankheiten.

Viele Patienten mit dieser Krankheit sind depressiv oder haben übermäßige Angst, es ist allerdings ungeklärt ob diese durch die Fibromyalgie entstanden sind, oder sie diese (mit)verursachten.

Wenn man an Fibromyalgie erkrankt ist, sollte man auf jeden Fall versuchen, Schmerzen und Stress zu vermeiden, da diese die Krankheit noch verstärken können. Außerdem nimmt man als erkrankte Person diese Schmerzen stärker wahr, da bei Erkrankten ein Schmerzbotenstoff vermehrt produziert. Dieser ist dafür zuständig, dass Schmerzen sozusagen dem Gehirn gemeldet werden. Man ist sich allerdings nicht einig, ob dies schon vor der Erkrankung, oder erst durch die Erkrankung passiert.