Was hilft bei Fibromyalgie

Fibromyalgie ist eine noch unerforschte Erkrankung. Als Faktoren sind bekannt:

–          Erbliche Komponente

–          Frühe Traumatisierungen

–          Stress

–          Verletzungen am Hals (z.B. durch Schleudertrauma)

 

Wir können weder unsere genetische Ausstattung, noch unsere Lebensgeschichte ändern. Wir können aber unsere Einstellungen zum Leben ändern und mit Hilfe der modernen Medizin manche Symptome lindern, solange eine ursächliche Behandlung nicht zur Verfügung steht. Bisher gibt es kein Medikament gegen Fibromyalgie und die Therapie an der Uni Marburg ist nur Wenigen zugänglich, was sich hoffentlich ändern wird. Leider kann man bisher nur die Symptome lindern. Die Zusammenarbeit mit einem verständnisvollen Arzt ist oft unerlässlich.

 

Menschen, die an Fibromyalgie erkrankt sind, können einiges tun, damit es ihnen besser geht.

– innere Ruhe fördern:

Menschen, die an Fibromyalgie erkrankt sind, sind häufig angespannt und können schlecht „chillen“. Sie wollen sich keine Ruhe gönnen, haben oft Gedanken, die ihnen Ruhe und Entspannung verbieten: „ich muss…“ „ich darf nicht…“ Sie wollen schneller und besser (zuverlässiger, verantwortungsbewusster, etc.) sein als andere, mehr leisten, weniger Pausen machen, obwohl ihr sehr sensibler Körper dies nicht verkraften kann. Daher setzen sie sich unter Zeitdruck, wollen mehr schaffen als möglich ist, stehen unter hohem inneren Druck. Dieser Druck ist schädlich und sollte reduziert werden, damit innere Ruhe Platz bekommt. Dabei kann ein Buch als Ratgeber oder kognitive Verhaltenstherapie helfen. Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie oder Psychoanalyse hilft, wenn man über die Lebensgeschichte sprechen und neue Antworten auf alte Fragen finden möchte, was ebenfalls sehr viel Stress beseitigt.

 

– aktive Entspannung suchen:

Menschen, die an Fibromyalgie erkrankt sind, haben ein überaktives sympathisches Nervensystem. Ihnen hilft vor allem das, was man „aktive Entspannung“ nennt. Fibromyalgiepatienten brauchen mehr Sport als andere, am besten mehrmals pro Woche 30 Minuten. Sie sollten Ausdauersportarten bevorzugen, z.B. Joggen, walken, spazieren gehen, schwimmen, Rad fahren. Alle langsam ausgeübten meditativen gymnastischen Übungen sind geeignet, wie z.B. Pilates, Tai Chi oder Yoga.

Wirksam ist auch progressive Muskelentspannung, die das Prinzip „auf Anspannung folgt Entspannung“ nutzbar macht.

 

– den Körper trainieren:

Fibromyalgie hat nicht zur Folge, dass im Körper etwas dauerhaft kaputt geht. Im Gegenteil braucht der Körper Pflege durch Bewegung. Er muss gekräftigt werden, besonders nach Schmerzphasen, in denen man vielleicht nicht anders kann, als sich zu schonen. Alle schnellen Bewegungen und Krafttraining sind allerdings weniger geeignet, da sie Muskelverspannungen eher fördern könnten.

 

– die Naturheilapotheke nutzen:

Außerdem wirksam sind Mittel aus der Naturheilapotheke, die Entspannung fördern: Baldrian, Melisse, Hopfen, Lavendel in den Regalen der Apotheken und Drogerien, aber auch Tees, die entspannende Kräutermischungen enthalten (z.B. von Teekanne).

 

– Medikamente akzeptieren:

Schmerzmittel mit muskelentspannender Nebenwirkung und phasenweise Antidepressiva sind ratsam, wenn es nicht mehr anders geht. Der Kreislauf von Schmerz und Verzweiflung muss unbedingt unterbrochen werden, denn dies ist Stress und verschlimmert daher die Krankheit. Antidepressiva haben eine muskelentspannende und schmerzlindernde Nebenwirkung, die genutzt werden kann. Sie machen nicht abhängig, man wird nicht süchtig. Schmerzmittel sind nicht schädlich, wenn man sich an die vom Arzt verordnete Dosis hält. Bei der Auswahl von Schmerzmitteln und Antidepressiva ist es wichtig, dass der Arzt sich mit neueren Behandlungsrichtlinien für Fibromyalgie auskennt.

Es gibt einen sehr alten Betablocker, der die Baroreflexrezeptoren günstig beeinflusst, so dass der Patient ruhiger wird. Diesen kann bei Bluthochdruck der Hausarzt oder ein Kardiologe verordnen.

 

-Was man lassen sollte:

Suchterzeugende Medikamente und Substanzen sollten unter allen Umständen vermieden werden, denn sie sind nur kurzfristig nützlich, aber langfristig sehr schädlich!

Ich möchte euch einen Rat geben: Wenn jemand ein Wundermittel parat hat, keine genaue Wirkung erklären kann, euch viel Geld aus der Tasche ziehen will, so lasst die Finger weg.

 

-Das Wichtigste aus meiner Sicht ist:

Macht euch auf, setzt euch in Bewegung, auch wenn ihr am Anfang Schmerzen habt. Ihr werdet merken, dass euer Körper euch Bewegung dankt. Und schafft den Stress im eigenen Kopf ab.

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24 Antworten
  1. Heide Eckhardt
    Heide Eckhardt says:

    Hallo.Ich bin 52 Jahre alt und habe vor drei Wochen die Diagnose Fibromyalgie erhalten. Mir ging es schon ein paar Jahre so, das mir Körperregionen weh taten. Die Ärzte diagnostizierten immer verschleppte Grippen, Übergewicht, Stress. Seit ein paar Monaten nun verschlimmerten sie sich so, hauptsächlich Schulter, Arme,Hände,und Knöchel, das mich meine Hausärztin zum Reumathologen schickte. Der nun die Diagnose Fibromyalgie stellte. Meine Hausärztin sagte nun zu mir, das ich mir einen Therapeuten für die Psyche suchen soll, Sport treiben muß und hat mir ein Medikament verabreicht. Sie ist jetzt drei Wochen in Urlaub.Auch sie schreiben hier über Sport. Man macht es sich da finde ich einfach. Als Patient bekommt man die Diagnose, und nun mach mal. Es geht mir nur sehr schlecht. Ich arbeite in der Altenpflege. Bin jetzt morgens schon nach dem Aufstehen so müde, das ich beim Autofahren aufpassen muß, das ich nicht am Steuer einschlafe. Bei der und hauptsächlich nach der Arbeit schmerzen meine Arme, Hände und Schulter so heftig in Stößen, das mir dabei richtig übel wird. Wenn ich dann nach Hause komme, bin ich so alle, das es ein kräftaufwand sondergleichen ist, noch irgendetwas im Haushalt zu bewerkstelligen.Aber man muß ja. Und dann soll man noch Sport treiben? WIE DENN? Ich bin mit meiner Situation im Moment überfordet. Einen Threrapeuten bekommt man auch nicht so schnell. Und dann die Umwelt. Was hat sie denn heute schon wieder? Was tut ihr denn nun schon wieder weh? —Gute Ratschläge gibt es viele. Aber an die schwierige Umsetzung denkt keiner.

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    • Frauke
      Frauke says:

      Hallo Heide,
      leider kenne ich deine Probleme nur zu gut. Ich bin 45 Jahre und lebe mit der Krankheit auch schon viele Jahre, aber festgestell wurde es erst nach vielen vielen Jahren. Aber nun weiss ich es seit ca 8 Jahren und muß da so wie auch du mit leben !!
      Du fühlst dich von den Ärzten in Stich/allein gelassen? Es ist so, denn du mußt mit der Krankheit leben, nicht die, die Ärzte sagen dir nur, was du hast und was du dagegen/dafür tun kannst! Das ist nun mal ihr Job, mehr nicht!!
      Eine Rundum Betreuung bekommst du weder bei dieser noch bei einer anderen Krankheit!
      Bist du krank, bist du auf dich alleine gestellt, das ist eben so!!
      Leider kann uns niemand diei Schmerzen abnehmen!! Genauso ist es mit dem Alltag, WIR müssen ihn bewältigen, nicht die Anderen
      Kluge Tipps kann dir fast Jeder geben, aber du mußt sie aussführen und annehmen und für dich selber gucken, was dir gut tut!
      Ich lege mich viel hin, wenn es mal so gar nicht geht. Oft genügen schon 20 Minuten und die Schmerzen werden erträglicher. Oder ich schnappe mir meinen Hund und gehe ne Runde, oder aber ich sezte mich auf´s Rad und fahre ein kleines Stück. Aber immer nur soviel wie ich auch kann und was mir gut tut!!!
      Ich bin aber auch eine Person die nicht viel über die Krankheit redet…ich habe sie und fertig!!
      ich bin hart zu mir selbst und jaulenden Menschen geworden, die nur ständig über ihre Wehwehchen jammern. Denn es sind oft nur Kleinigkeiten und das kann ich nicht ertragen. Was wir aushalten müssen, das sind Schmerzen und nicht, wenn mal der Kopf schmerzt oder man sich gestoßen hat!!!!
      Alles Gute für dich und mach das BESTE draus !!
      Gruß, Frauke

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    • Mskitti
      Mskitti says:

      Hallo, ich kann ihre Frustration ersteinmal sehr gut verstehen, leide ich doch selbst seit nunmehr 22 Jahren an dieser Krankheit. Nichtdestotrotz ist es aber tatsächlich so, dass man sich nur selbst helfen kann. Das geht nicht sofort und braucht Geduld und Zeit. Lassen Sie sich krank schreiben, beantragen sie eine Reha. Das sie so Auto fahren ist nicht in Ordnung. IhreUmwelt wird ihnen nie das Verständnis entgegenbringen, dass sie sich wünschen, eine Erfahrung die ich selbst bei engen Freunden machen musste und immer noch muss. Ich selbst bin immer sehr offen mit meiner Krankheit umgegangen, man trifft auch auf Menschen die Verständnis haben, die anderen werden weder sie noch ich ändern. Und leider kann man die Krankheit auch nicht mal für ein Jahr ausborgen.
      Also, selbst die Initiativer ergreifen, es kommt keiner klingeln. Lassen sie sich eine Weile krankschreiben, ab in die Reha. Suchen sie sich einen Yoga Kurs oder ähnliches und fangen sie mit Spaziergängen an. Vielleicht gibt es ja ein liebe Kollegin oder gar Freundin, die ihnen hilft. Ansonsten schauen Sie mal nach, ob sie eine Selbsthilfegruppe in ihrer Nähe finden. Man kann wirklich viel für sich tun, Fms ist nicht heilbar, aber man kann sie lindern und dann die Schübe besser überstehen. Liebe Grüße

      Antworten
    • Hilde
      Hilde says:

      Liebe Heide,
      jetzt gibt es neue wissenschaftliche Erkenntnisse, was Fibromyalgie ist: es ist eine Sonderform des Diabetes, nämlich “Prädiabetes”. Genau beschrieben sind Ursache und Wirkung in “Weizenwampe” von W. Davis und “Zucker. Der heimliche Killer”.
      Meine eigene Fibromyalgie verschwand durch Verzicht auf Weizen und Zucker binnen 4 Wochen.
      Viel Erfolg und schöne Festtage wünscht
      Hilde

      Antworten
    • Victoria
      Victoria says:

      Hallo, Heide!
      Ja, mit dem Sport ist das so eine Sache. Für mich habe ich inzwischen herausgefunden, daß ich bei Nackenschmerzen Bewegung brauche. Bei diesen nagenden, tiefen Beinschmerzen brauche ich Ruhe. Und danach richte ich mich, nicht nach irgendwelchen Empfehlungen.
      Versuch’s mal mit Sauna. Da brauchst Du Dich nach einem langen Arbeitstag erstmal nicht bewegen. Aber nach der Sauna auch wirklich kalt abduschen oder sogar ins Tauchbecken!
      Und ansonsten mal drüber nachdenken, ob die Arbeit so überhaupt noch paßt, ob es Alternativen gibt, ob man den Arbeitsplatz anpassen kann, ob eine Reha was bringen würde, oder schlichtweg eine Reduktion der Arbeitszeit.

      Antworten
    • inge verrycken
      inge verrycken says:

      auch ich habe fibromyalgie und kann verstehen als krank-
      enschwester ein ist einfach nach denn dienst zu mude war viele jahren in de nachtschicht trtz krankheit und noch viele andere. Aber war immer iel schwimmen und laufen auch tremalbad is gut-Eine soll sich auch nicht strauben zum Psychologen zu gehen der hört wenigsten zu.
      alla alles gute

      Antworten
    • Laura
      Laura says:

      @ Heide: Sehr richtig, Sport hilft nämlich NICHT. Wenn man nicht mal ein paar Meter laufen kann, ohne sich hinterher hinsetzen zu müssen oder es zu anstrengend ist, mit Messer und Gabel ein Stück Brot zu zerschneiden. So einen Unsinn kann eigentlich nur schreiben, wer entweder überhaupt keine Fibromyalgie hat oder irgendwelchen spinnerten Theorien glaubt. Dies soll nicht heißen, dass man nicht versuchen soll, sich GEMAESSIGT zu bewegen, aber gemäßigt ist ja schon der normale Tagesablauf und der ist mir Fibromyalgie kaum zu bewältigen.

      Antworten
  2. Hilde
    Hilde says:

    Liebe Mskitti,
    herzlichen Dank für Ihren Kommentar. Sie sprechen mir aus der Seele.
    Aus meiner Sicht und persönlichen Erfahrung kann man bei FMS vor allem lindernd versuchen, Stress zu reduzieren: sich nicht in Ärger und Frust hineinsteigern, Langmut anwenden. Sich nicht durch “ich muss Sport machen” unter Druck setzen, sondern schauen, wie man sich durch Bewegung entspannen kann. (Es ist vielleicht besser, sich einen kleinen Rucksack mit einem Getränk und einem guten Buch zu packen und zur nächsten Bank zu wandern, als 10km zu joggen.) Sich nicht im Kampf um Verständnis verausgaben, sondern sich tolerante Menschen suchen. Suchen Sie sich aktiv die Umstände, in denen Sie Selbstfürsorge lernen und Optimismus wiedergewinnen können. Dazu ist Mitgefühl mit sich selbst im Unterschied zu Selbstmitleid nötig.
    In einer Reha würden Sie beraten, wie sie ganz konkret mit Stresssituationen im Beruf Altenpflegerin umgehen könnten. Jeder am FMS Erkrankte kennt den fatalen Kreislauf von Stress – Schmerz – noch mehr Stress – noch mehr Schmerz. Dabei handelt es sich um ein Zusammenspiel von Körper und Seele, wobei wir vor allem seelische Vorgänge beeinflussen können, solange die körperliche Ursache der Erkrankung nicht geklärt ist.
    Liebe Grüße, Hilde

    Antworten
    • Hilde
      Hilde says:

      Hallo, jetzt gibt es neue wissenschaftliche Erkenntnisse, was Fibramyalgie eigentlich ist: es ist eine Sonderform des Diabetes, ein “Prädiabetes”.
      Beschrieben wird dies in dem Buch “Weizenwampe” von W. Davis und “Zucker. Der heimliche Killer” bei GU.
      Ich bin durch Weizen- und Zuckerverzicht binnen 4 Wochen gesund geworden.
      Schöne Festtage
      Hilde

      Antworten
  3. MAX
    MAX says:

    ja, auch ich habe Fibro und habe die Diagnose nach einem Ärztemarathon 2002 erhalten. Diverses wurde ausprobiert, sowohl an Medikamenten alsauch an Physiotherapien. Auch Nahrungsergänzungen wie Aloe, Spirulina, 5-HTP, etc. brachten keine oder nur kurzfristige Linderungen. Eine Reha in Bad Säckingen hatte nur zur Folge, dass meine Medikamentendosis erhöht wurde und so mit den Jahren die Leber geschädigt wurde.

    Unser Haushalt mit 3 Jungs war immer schwerer zu bewältigen. 2006 stiess ich dann auf das Buch “What your doctor may NOT tell you about fibromyalgia”. Der Schreiber dieses Buches, Arzt und selber von Fibro betroffen, suchte nach einer nebenwirkungsfreien Therapie und stiess so auf Guaifenesin. Vieles musste auch regelrecht ausprobiert werden. Heute gibt es sogar das Buch auf deutsch und eine deutsche Zusammenfassung kann man lesen unter
    http://www.guaifenesin.de/files/Zusammenfassung-der-HP.pdf

    Als ich auch die anderen Seiten las wurde mir vieles klar. Fibro hat viele Gesichter und ich hätte es nicht für möglich gehalten, was bei mir noch alles zur Fibro gehörte.
    (http://www.guaifenesin.de/symptome.html)

    Seit Sommer 2006 mache ich nun diese, leider nicht ganz einfache, Therapie und ich habe bis heute noch nichts bereut. 2010 fing ich sogar nach über 25jähriger Zwangspause wieder an zu arbeiten. (Diakonie)

    Ich kann nur jeden ermutigen, sich über diese Therapie genau zu informieren und sich dann streng an die Anweisungen zu halten. (Meine Leber hat sich regeneriert und alles ist wieder o.k.)

    LG MAX

    Antworten
    • Doris
      Doris says:

      Hallo
      Ich. Wohne in Bad Säckingen und bekomme auch keine Hilfe ,wer hatte auch schon Schmerzen im Bein ,die sich anfühlen wie riesiger Muskelkater und vor dem Platzensind im Moment so schlimm daß ich an Krücken laufen muß für einen Tipp währe ich dankbar.
      Lg
      Doris

      Antworten
    • Hilde
      Hilde says:

      Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen: Fibromyalgie ist eine Erkrankung durch übermäßigen Zuckerkonsum: “Prädiabetes”, beschrieben in dem Buch “Zucker. Der heimliche Killer” GU, und “Weizenwampe” von W. Davis.
      Meine Beschwerden war ich durch Verzicht auf Weizen und Zucker binnen 4 Wochen los.
      Schöne Festtage
      Hilde

      Antworten
  4. Hilde
    Hilde says:

    Hallo Doris,
    die Schmerzen im Bein fühlen sich an wie riesiger Muskelkater, sind aber kein Muskelkater. Die Beine fühlen sich an, als würden sie platzen, aber sie platzen nicht. Wozu sollen die Krücken gut sein? Andere sehen ein Behinderung. Aber wäre es nicht sinnvoller, nach Rücksprache mit dem Arzt ein leichtes Schmerzmittel einzunehmen, die Krücken weg zu lassen oder notfalls gegen Wanderstöcke zu tauschen und mit Gehen zu beginnen? Das Gehen bietet die größte Chance, etwas gegen die Beschwerden zu unternehmen. Es hilft immer gegen Fatigue, auch gegen Muskelfatigue.
    Wenn ich Kopfschmerzen habe, beginne ich zu gehen und so bald als möglich zu joggen. Generell mache ich alles, was möglich ist. Wenn ich also überhaupt nicht laufen könnte, würde ich schwimmen versuchen, etc. Für mich ist Bewegung und Schlafen das beste Mittel gegen die Erkrankung, wenn es gar nicht mehr geht ein Schmerzmittel und 1 Stunde liegen. Danach Spazierengehen. Viel Erfolg!

    Antworten
    • hilde
      hilde says:

      Liebe Doris,
      inzwischen hat Dr. Weiss auf seiner HP etwas über die Lymphe und FMS geschrieben: früher nahm man an, dass es sich um “subjektive” Schwellungen handelt. Heute weiß man, dass dass Lymphflüssigkeit durch Allergien gebildet wird und bei FMS aus den Lymphbahnen in das Gewebe austritt. Möglicherweise schmerzt dies bei dir an den Beinen, ich habe so etwas oft auf dem Kopf. Bewegung hilft. Außerdem: Allergene konsequent vermeiden. Hierzu gibt es neue Tests, da es sich um verborgene Allergien handelt. Sprich mit dem Hausarzt oder Allegologen, denn es gibt neue Tests. Beachte meine späteren Texte. FMS entsteht durch eine Fehlfunktion der Mastzellen. Dies ist nicht heilbar, aber man kann es verbessern.
      Liebe Grüße, Hilde

      Antworten
  5. alfred
    alfred says:

    Eine Frage zu dem folgenden Text von Hilde: ‘Es gibt einen sehr alten Betablocker, der die Baroreflexrezeptoren günstig beeinflusst, so dass der Patient ruhiger wird. Diesen kann bei Bluthochdruck der Hausarzt oder ein Kardiologe verordnen.’
    Frage: Um welchen Betablocker soll es sich denn hier handeln?
    Es gibt so einige “alte” Betablocker auf dem Markt.

    Antworten
  6. gela
    gela says:

    selten so ein schwachsinn gelesen. natürlich können schmerzmittel süchtig machen.
    zudem sind viele fibromyalgiepatienten nicht mehr iun der lage sport zu machen, da sie zu sehr erschöpft sind und überlastung eher schadet denn nutzt,

    Antworten
  7. i.l.
    i.l. says:

    Hallo zusammen !

    Ich hoffe das es diese Seite noch gibt ?
    nun leide auch schon seit Jahren an schmerzen wobei 2005 die Fibro festgestellt wurde… (Doris ja ich kenne die Schmerzen von der Hws.-bis zu den Zehen…Seit 6 wochen stehe ich in Behandlung, stationär auch und es bringt alles keine Besserung)… Gehe mit Krücken, da mein rechtes Bein manchmal auch ungewollt auslässt, also ist im moment nicht daran zudenken ohne Krücken zugehen….Zusätzlich habe ich ein Problem, da ich an viele Allergien und Medikamentenunverträglichkeit leide…. Mir ist schon klar, das die Ärzte manchmal auch ratlos sind, aber das es keine Alternative geben sollte, kann ich auch nicht glauben… Bin auch am Boden zerstört, die Schmerzen kenn ich ja wie gesagt seit Jahren, aber nicht in diesen Ausmaß wie sie jetzt sind..
    WER weiß noch einen Ratschlag was man einnehmen kann, was ich noch nicht kenne!….(Morphium möchte ich aber keines nehmem mehr, den 6 Jahre reichen von solchen Einnahmen)…..

    DANKE & Euch baldige Genesung, soweit es Euch möglich ist….

    i.k

    Antworten
  8. Renate
    Renate says:

    Seit mehr als 15 Jahren gehört Fibro zu mir !!. Es ist beschwerlich damit zu leben, aber ich versuche es. Radonkur in Bad Gastein. Es ist richtig die Kasse zahlt es. Es war auch alles sehr angenehm, die Wärme, die Behandlungen usw. nur geholfen hat sie leider NICHT. Ich bewege mich viel., Gehe in die Sauna, mache Yoga, gehe ins Fitnessstudio, Wandere, fahre Rad. Aber richtig geholfen hat mir noch keins. Ich mache selbstverständlich nur das was mich nicht belastet. Also NUR Bewegung, keine Belastung.
    Nun habe ich von Tai Chi gehört, dass sind ja leichte harmonische, fliesende Bewegungen. Kann mir vorstellen, dass das gut ist. Hat jemand Erfahrung damit.
    Meine Devise lautet: man sollte nicht hadern…es bringt ja nichts, eher im Gegenteil, Das beste draus machen ist die richtige Einstellung. Mir gibt keiner “gute Ratschläge” weil ich trotz allem fröhlich durchs Leben gehe. Ich versuche es auf jeden Fall. Medikamente sind für mich tabu. Bis jetzt hat mir auch keines richtig geholfen. Gute Ernährung ist Voraussetzung.

    Antworten
    • Michael
      Michael says:

      Hallo Renate,

      seit mehr als 10 Jahren habe ich die Diagnose Fibro. Tips, Hinweise, Ratschläge gibt es und gab es mehr als genug. Eine direkte Hilfe gegen die Autoimunerkrankung habe ich bislang davon noch nicht bekommen. Von meinem Arzt habe ich Diclo als Medikament bekommen. (Hilft vorrübergehend tatsächlich gehen die Schmerzen, man kann aber resistent werden!) . Sport wurde dringend angeraten, im gleichen Satz hat der Arzt aber alle stark gelenkbeanspruchenden Sportarten verboten (Kraftsport, Bodybuilden, Radfahren, etc.). Persönlich habe ich gute Erfahrung mit Judo und Tai Chi. Beide Sportarten können helfen (meiner persönlichen Erfahrung nach tun Sie es auch). Der Erfolg hängt jedoch nicht an der Sportart sondern extrem an dem jeweiligen Trainer. Ich (55 Jahre) hat das Glück im Judo an einen Trainer zu kommen bei dem das Aufwärmen und “Dehnen” im Vordergrund stand und steht. Meine bisherige Erfolgsbilanz: Vor 7 Jahren: pro Tag 1/2 Tablette Diclo – null Kenntnisse im Judo / Heute: Im Schnitt 1/2 Tablette /14 Tage 2 x Judo/Woche. Ich finde der Erfolg spricht für sich. Nun sollte nicht jeder mit der Diagnose Fibro unbedingt Judo wählen. Viel wichtiger ist es sich das Training und die Trainingsmethode des Trainers ausführlich zu betrachten. Es gibt auch Trainer in anderen Sportarten (TAi Chi, Yoga, etc.) die ein für uns sinnvolles und auch erfolgreiches Training durchführen. Oft kann es auch helfen einen oder mehrer Physiotherapeuten zu “guten” Trainern zu befragen. Erfolgreiche Physios wissen sehr gut wo in Ihrem Einzugsbereich die wenigsten “Kunden” herkommen.

      Gruß Michael

      Antworten

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